Planet Wissen “Gesünder Wohnen - Bauen mit Lehm, Stroh und Holz?”
Dienstag, 26 August 2008
Planet Wissen hat im Juli auch zum gesunden Bauen und Wohnen berichtet. Damit ist die gesundheitliche Thematik ein weiteres Mal von der ARD aufgegriffen worden. In dem Bericht wird auch das Projekt in Ahrensburg aufgegriffen und ausführlich darüber berichtet. Über dieses Projekt hat Ökotest seinerzeit als “Deutschlands gesündesten Häuser” berichtet. Der Bericht kann auch über den SWR Media Service abgerufen werden.
Sendung vom: 16.07.2008 mit vielen Links und Hinweisen
Monatsübersichten zu Selbersuchen
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Bei der Sanierung an die Luftdichtheit denken
Dienstag, 26 August 2008
Der Begriff „Luftdichtheitsschicht“ wird normativ schlicht aber treffend so definiert: „Schicht, die die Luftströmung durch Bauteile hindurch verhindert.“
Denn egal ob beim Neubau oder bei der Sanierung – wenn warme, feuchtigkeitsbeladene Luft durch ein Bauteil von innen nach außen strömt, führt sie dabei nicht nur kostbare Energie ab (Konvektionswärmeverluste), sondern das unvermeidbare Kondensat im Bauteilinnern verursacht auch erhebliche Feuchteschäden. Schimmelpilz, Fäulnis und die Verringerung der Dämmeigenschaften des Wärmedämmstoffes, was zu weiteren Energieverlusten führt, können die Folgen sein.
Während beim Neubau „in der Regel die Luftdichtheitsschicht raumseitig der Dämmebene und möglichst auch raumseitig der Tragkonstruktion anzuordnen ist“ [DIN 4108-7], bleibt bei der nachträglichen Dämmung eines Daches von außen oft nur die Möglichkeit der kaltseitigen Anordnung einer diffusionsoffenen Luftdichtheitsschicht, vorzugsweise kombiniert mit einer dicken Holzfaser-Unterdeckplatte. Denn bei fachgerechter Ausführung, vor allem in den Anschlußbereichen, wird auch damit die Luftströmung durch das Bauteil verhindert.
Neben den Praxiserfahrungen der Hersteller hat so zum Beispiel auch die Bauentwicklung und Forschung im e.u.[z.] in Springe-Eldagsen bereits im Jahre 2006 diese Form der Sanierung von außen als „technisch zuverlässig umsetzbar“ beurteilt.
Bericht siehe: HOLZBAU – die neue quadriga, 2/2007
PDF - Dokumentation unter: www.e-u-z.de
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Superlative: Größtes Passivhaus/Niedrigenergiehaus
Dienstag, 26 August 2008
während wir das größte PH schon besichtigt haben, hier nun Europas größtes Niedrigenergiehaus in Berlin:
Die HOWOGE hat 2006 das Doppelhochhaus in der Schulze-Boysen-Str. 35/37 saniert und zu Europas größtem Niedrigenergiehaus umgebaut. Bei dem bundesweiten Pilotprojekt der Deutschen Energie-Agentur (dena) in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wurden innovative technische Standards zur Energieeinsparung eingesetzt.
OBJEKTDATEN
Baujahr des Gebäudes 1974
Anzahl der Wohnungen 296
Wohnfläche 18.000 m²
Wohnungsgemenge
37 1-Zimmer-Wohnungen, 111 2-Zimmer-Wohnungen,
74 3-Zimmer-Wohnungen, 74 4-Zimmer-Wohnungen
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