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Enkom Projektabschluss 06.11.2008 | Enkom Projektabschluss 06.11.2008 |
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Enkom Projektabschluss 06.11.2008 Den Pressetext finden Sie hier (PDF)
Pressemitteilung
Modellprojekt der FHM mit 17 Partnerunternehmen erfolgreich abgeschlossen Netzwerk "Energie-Kompetenz" geht an den Start Die Bündelung von Ressourcen und Kompetenzen in kooperativen Netzwerken war auch das Thema des Modellprojekts "Kompetenzmodelle für das energieoptimierte Bauen in international kooperierenden Netzwerken"; (kurz: Energie-Kompetenz), das von der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld durchgeführt und jetzt erfolgreich abgeschlossen wurde. An dem Modellprojekt hatten sich 17 Unternehmen aus OWL beteiligt, die repräsentativ die Ebenen der Wertschöpfung des energieeffizienten Bauens abbilden. Damit war es das größte seiner Art in Nordrhein-Westfalen und wurde als Leitprojekt für OWL ausgezeichnet. Das neu entstandene Kompetenznetzwerk „Energieoptimiertes Bauen" wird auch nach Projektabschluss von den beteiligten Unternehmen fortgeführt. Auch wenn derzeit die internationale Finanzkrise für Turbulenzen sorgt, werden langfristig die Wachstumsmärkte für Energieeffizienz und Zukunftsenergien weiter expandieren. Hierzu zählt auch der Markt für Produkte und Dienstleistungen im Bereich des energieeffizienten Bauens, der sich geradezu als „Jobmotor" für Deutschland entpuppt hat. Aus diesem Grund plant die Bundesregierung, in diesem Bereich zusätzliche Marktanreize zu schaffen und so ein nachhaltiges Wachstum zu fördern. Aber nicht nur der Binnenmarkt ist interessant, denn deutsche Unternehmen verfügen in diesem Bereich über einen internationalen Know-how-Vorsprung. Diese Marktchance wird aber von den meisten kleinen und mittelständischen Unternehmen nicht genutzt. Die Gründe dafür sind vielfältig und hängen mit der Struktur der Unternehmen zusammen. Die Technologien im Bereich des energieeffizienten Bauens werden immer komplexer, so dass eine Spezialisierung notwendig wird, zu der kleinen Unternehmen oftmals die Ressourcen fehlen. Strategische Kooperationen bieten hier eine Perspektive, denn sie ermöglichen es, Spezialisten in das Unternehmen zu integrieren, ohne das gesamte Unternehmen neu positionieren zu müssen. Im Rahmen des Projekts „Energie-Kompetenz" wurden gemeinsam mit den 17 Projektpartnern - ausführende und zuliefernde Unternehmen der Baubranche, Planungs- und Beratungsunternehmen sowie Institutionen der öffentlichen Verwaltung - verschiedene Kompetenzfelder evaluiert und im Hinblick auf die Tauglichkeit für kooperative Netzwerke hin untersucht. Über die fachspezifischen Themen des energieeffizienten Bauens hinaus wurden daher zahlreiche Veranstaltungen und Workshops zu flankierenden Themenfeldern durchgeführt. Dies sowohl in der klassischen Form von Präsenzveranstaltungen als auch in Form von Internetkonferenzen. Zu einer der Querschnittskompetenzen zählt die Medienkompetenz, denn der Einsatz neuer Medien im Unternehmen trägt wesentlich zur Reduzierung von Transaktionskosten bei und vergrößert gleichzeitig den Aktionsradius im Sinne einer Erweiterung der Geschäftsaktivitäten", betonte Prof. Dr. Christoph Brake, Initiator und wissenschaftlicher Leiter des Projekts. Den Abschluss des Modellprojektes „Energie-Kompetenz" bildete die Teilnahme auf der Messe net'swork 2008 in Bad Salzuflen und die anschließende Abschlussfeier am 06. November 2008 mit der Übergabe der Teilnahmezertifikate. Mit diesem Projekt ist es gelungen, ein kooperatives Netzwerk aufzubauen, das über die Projektlaufzeit weiterlebt. Die beteiligten Unternehmen setzten die gemeinsamen Aktivitäten fort als ein Wissens- und Kompetenznetzwerk für den Bereich „energieoptimiertes Bauen". Kontakt und Ansprechpartner des Modellprojektes „Energie-Kompetenz": Prof. Dr. Christoph Brake, Projektleitung, Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld. Das Projekt wurde gefördert vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Abschlussveranstaltung des Modellprojektes „Energie-Kompetenz"
Über die Fachhochschule des Mittelstands (FHM): Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) wurde im Jahr 2000 vom Mittelstand für den Mittelstand gegründet. Ziel ist die praxisnahe Qualifizierung von Fach- und Führungskräften mit betriebswirtschaftlichem Know-How für die mittelständische Wirtschaft. In enger Zusammenarbeit mit Unternehmen, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen entwickelt und realisiert die FHM in diesem Sinne wissenschaftlich fundierte Studien- und Weiterbildungsangebote sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Das Studienangebot umfasst staatlich und international anerkannte Bachelor- und Master-Studiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Medien, Kommunikation und Gesundheit. Das Studienkonzept der FHM beinhaltet eine hohe Berufsorientierung, eine individuelle Betreuung und kleine Studiengruppen. Weitere Schwerpunkte setzt die FHM mit ihren Instituten in den Bereichen Wirtschaftsförderung, Existenzgründung und Unternehmensnachfolge im In- und Ausland.
Die FHM etabliert derzeit zwei neue Studienangebote in den Bereichen Energie und Umwelt. Mit dem MBA Umweltmanagement im Mittelstand richtet sich die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) an Fach- und Führungskräfte aus der mittelständischen Wirtschaft, die sich für die strategischen Herausforderungen eines nachhaltigen Ressourcen- und Umweltmanagements interessieren. Zusätzlich wird ein Bachelor-Studiengang „Energiemanagement" aufgebaut. Er zielt auf das operative Energiemanagement und legt einen Schwerpunkt im Bereich der Betriebswirtschaft und im multidisziplinären Projektmanagement. Pressekontakt: Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld gGmbH Ravensberger Straße 10 G, 33602 Bielefeld Geschäftsführer: Prof. Dr. Richard Merk, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Bielefeld HR-Nr.: 36858 |


